Unsere Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche

Die Küche ist ein guter Ort, um in das Thema Nachhaltigkeit im Haushalt einzusteigen. Hier lassen sich einige Kleinigkeiten ganz leicht umsetzen und in die eigene Routine einbauen. Und gleichzeitig führen einige Veränderungen ganz nebenbei auch zu finanziellen Ersparnissen – da lohnt sich die Mühe doch doppelt!

1. Verwenden Sie plastikfreie Alternativen

Das viel propagierte Paradigma Zero Waste, also KEIN Müll, ist nicht leicht zu erreichen. Gerade in der Küche arbeiten wir mit zahlreichen Wegwerfartikeln und bekommen viele Produkte nur in unnötigen Verpackungen. Inzwischen gibt es aber auch viele Alternativen, die für die Umwelt und auf lange Sicht sogar auch für den Geldbeutel besser sind. Wenn man sich erst einmal auf einzelne Veränderungen fokussiert, ist aller Anfang auch gar nicht mehr so schwer.

Diese Alternativen, von denen Sie viele auch bei uns im wöm Naturholzmöbel bekommen, gibt es zum Beispiel:

  • Wiederverwendbare Bienenwachstücher statt Frischhalte- und Alufolie
  • Baumwolltücher statt Küchenpapier und Lappen aus Polyester
  • Brotbeutel statt Papiertüten
  • Wiederverwendbare Edelstahl- statt Plastik-Strohhalme

2. Planen Sie Ihren Lebensmitteleinkauf

Wer gezielt weniger Lebensmittel wegschmeißen möchte, sollte sich die Mühe machen, einen Einkaufszettel zu schreiben und möglichst einen Speiseplan für die Woche aufzustellen. Das führt dazu, dass man weniger unnötiges Zeug einkauft und genau die Dinge zuhause hat, die man auch braucht. Und wenn mal etwas übrig bleibt, kann man fertige Mahlzeiten auch hervorragend einfrieren. Am Anfang wirkt das vielleicht anstrengend und unflexibel – man spart damit aber viel Zeit, muss nicht ständig in den Supermarkt und man hat weniger Lebensmittel, die verderben.

3. Kaufen Sie regional & saisonal ein

Wenn der Einkauf erst einmal gut geplant ist, kann man auch die lokalen Wochenmärkte nutzen und dort frisches regionales Gemüse und Obst entsprechend der Saison kaufen. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist aufgrund seiner aktuellen Verfügbarkeit häufig auch preiswerter. Ganz nebenbei kauft man dort im Normalfall auch noch plastikfrei ein!

4. Nutzen Sie Ihre Elektrogeräte richtig

In der Küche nutzen wir besonders viele Geräte, die uns den Alltag erleichtern und der aktuellen Zeit entsprechen: Kühl- und Gefrierschrank, Spülmaschine, Backofen, Herd, Kaffeemaschine, Dunstabzugshaube – und, und, und… Sie alle verbrauchen eine Menge Strom, was sich negativ auf Umwelt und Portemonnaie auswirkt. Mit einfachen Tricks kann man hier reichlich Energie sparen.

  • Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens – in den allermeisten Fällen ist das für das Gelingen des Backens irrelevant
  • Heizen Sie Wasser für Nudeln und ähnliches im Wasserkocher vor und verwenden Sie nach Möglichkeit immer einen passenden Deckel, sodass die Wärme nicht entweichen kann
  • Schalten Sie Backofen und Herd schon etwas vor Ende des Back- oder Kochvorgangs ab und nutzen Sie die Restwärme
  • Nutzen Sie Ihren Geschirrspüler – er spart gegenüber der Handwäsche bis zu 75 % Wasser und 50 % Strom – aber Achtung: Nur anschalten, wenn sie auch voll ist!

5. Tauschen Sie alte Geräte gegen neue energiesparendere Modelle

Häufig lohnt sich auch der Austausch alter Geräte finanziell schon nach kurzer Zeit. Dabei sollte natürlich immer abgewogen werden zwischen den Kosten einer Neuanschaffung (für Sie und für die Umwelt) und dem energetischen Einsparpotenzial. Als Faustregel gilt: Nach zehn Jahren sind deutlich energieeffizientere Geräte auf dem Markt, deren Anschaffung sich lohnt.

Bei der Neuanschaffung sollte man immer auf die Energieeffizienzklasse achten und sich genau überlegen, welche Geräte zu den eigenen Bedürfnissen passen. Induktionskochfelder beispielsweise nutzen die Energie am effizientesten, da die Hitze mittels Magnetfeld nur genau da erzeugt wird, wo sie gebraucht wird. Aber auch Gas-Kochfelder sind sehr effizient, da sie sehr schnell die volle Temperatur erreichen und die Energiezufuhr ebenso schnell wieder unterbrochen wird. Für Putzmuffel sind sie allerdings nichts ;-)

Moderne Kühl- und Gefrierschränke sind echte Energiesparer. Häufig entfällt das Abtauen bei neuen Geräten völlig, da diese mit No-Frost-Technologien ausgestattet sind. Außerdem haben sie praktische Möglichkeiten zur genauen Temperatur-Einstellung und können so optimal reguliert werden. Auch das separate Regulieren von Kühl- und Gefrierfach bei Kombinationen spart viel Strom.

Lassen Sie sich bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte von einem Fachexperten beraten. Dieser findet schnell und einfach genau das richtige Produkt für Ihre Bedürfnisse!